Auf dem Weg

ins Dschungelcamp? Fast, ist zwar ein bisschen kälter, aber wir kommen tatsächlich in einen Urwald. Wo es nach den letzten Stürmen immer noch wie Kraut und Rüben aussieht. Brauchbares Holz wird herausgeholt, der Rest verrottet. Doch weitaus schlimmer: Geschlagenes Holz liegt seit über einem Jahr aufgestapelt und modert vor sich hin. Durchaus mit interessanten Pilz/Flechten-Verzierungen.

Irgendwie wird hier eine nicht sichtbare Forstwirtschaft betrieben. Kein Wunder, dass sich die Schwarzkittel ein für sie luxuriöses und sehr weitläufiges Dschungelcamp eingerichtet haben 😉 Alina hüpft im Zick-Zack immer der Nase nach … und ich vertraue auch meiner Nase: So lange ich die Wildschweine nicht rieche, können wir in aller Ruhe spazieren.

Wegen des Frostes könnte man durchaus auch mal die Nebenwege ausprobieren, da die tiefen Tümpel mit trittfestem Eis überzogen sind. Auf geht’s, die Pause ist vorbei und wir laufen nun weiter!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Neue erweist sich übrigens als angenehme Begleiterin und macht ihren Job ganz gut.

Advertisements

Nutzen

mussten wir unbedingt den frostigen Sonntag mit Sonnenschein. Direkt hinaus in den frühen Morgen und ich habe auch die neue Knipse eingeladen, uns zu begleiten. Auf der großen Spazierrunde, denn endlich kann man bei Frost auch wieder Wege und Pfade beschreiten, wo man sonst knöcheltief im Matsch versinkt. Wer kommt mit? Wir machen auch zwischendurch mal eine Pause 😉 Hier also der erste Teil:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zunächst mal längs der Felder. Erfreulicherweise ist fast überall Wintergetreide eingesät worden, wo im letzten Jahr noch Mais stand. Dann haben wir in diesem Jahr einen besseren Überblick und fühlen uns nicht so eingeschlossen. Einige Feldwege sind echte Buckelpisten und auch bei gefrorenem Boden schlecht zu laufen. Entweder Treckerspuren oder durch Wildschweine umgepflügt. Mittendrin im Schwarzkittel-Revier – zur Freude von Alina. Da gibt es nämlich an jeder Ecke viel zu schnuppern.

Hat jemand mitgezählt, wie viele Hochsitze auf dem kurzen Stück zu sehen waren? Und ich habe längst nicht alle fotografiert. In diesem Bezirk gibt es mehr Hochsitze als Mülltonnen an jeder Ecke …

Nach einer kurzen Verschnaufpause biegen wir dann ab in den Wald 🙂

Das Arbeitsbuch

hat keine Pause … Ganz im Gegenteil, es ist mir ein zuverlässiger Begleiter geworden. Auch wenn es mittlerweile anders aussieht als auf dem Bild 😉 Dieses Exemplar war schon lange bis zum letzten Blatt gut gefüllt. Am Ende des Jahres konnte ich auch Vieles als „erledigt“ markieren, die Quote lag ungefähr bei 80 %. Natürlich gibt es auch immer wiederkehrende Punkte, die ins nächste Buch übernommen werden. Ich sag‘ nur „entrümpeln“ … *seufz* Sammelt sich aber auch immer ein Kram an 🙂

Das Arbeitsbuch sorgt z.B. auch dafür, dass Vorsätze nicht direkt wieder im Keim erstickt werden. Im letzten Urlaub wünschte ich mir, dass ich meine niederländischen Sprachkenntnisse verbessere. Guter Vorsatz fürs neue Jahr? Nein, wurde sofort angegangen. Zunächst die schriftlichen Überlegungen, woran ich denn beim Lernen auch Freude habe. Denn ein „dumpfes“ Vokabelpauken und Grammatik auswendig lernen bremst meinen Spaß sofort aus.

Lesen – und nicht einfach nur die Texte überfliegen. Ich lese mir die Texte halblaut vor, um den Sprachrhythmus zu finden. Aktuell habe ich ein entzückendes Buch in der Mache: Die Katze des Dalai Lama. Man kann es als leichte Lektüre lesen, doch ich bleibe an den buddhistischen Philosophien hängen, die so nett aus der Sicht der Katze beschrieben werden. Daneben werde ich natürlich auch im Internet fündig mit Zeitungsartikeln usw. Außerdem habe ich noch ein angestaubtes Buch mit Redewendungen aus dem Regal gekramt – der Inhalt ist noch nicht verstaubt.

Hören – mein Lieblingssender ist und bleibt Sky Radio, den ich auf dem Internet-Radio höre. Überwiegend Musik, aber bei den Nachrichten, Wetter- und Verkehrsmeldungen sowie den Werbeeinblendungen spitze ich die Ohren. Sprachrhythmus lernen. Ebenso bei vielen Songs, ich mag z.B. Marco Borsato und die Gruppe Bløf sehr gerne. Ich versuche die Texte zu verstehen. Schaue sie mir später an und lerne sie auswendig, damit ich mitsingen kann 😉 Manchmal schreibe ich auch den ein oder anderen Satz mit der Hand auf.

Leider kann ich keine niederländischen Fernsehprogramme empfangen. Das trübt mein Glück ein bisschen. Denn das ist ein höherer Schwierigkeitsgrad mit dem Verstehen, weil die Menschen auch unterschiedliche Aussprachen, teils Dialekte haben. Die größte Hürde ist das Sprechen. Das kann ich dann nur vor Ort, wenn ich mich wieder „reingehört“ und die Hemmschwelle überwunden habe.