Kalter Kaffee

frisch aufgebrüht … thematisch gesehen. Wenn ich mal von einem Thema angefixt bin, finde ich ja erst Ruhe, wenn ich eine Lösung gefunden habe, die mich zufriedenstellt. Bei den Recherchen bin ich über eine Maschine „gestolpert“, die meinen Wünschen sehr entgegen kam. Sie ist ein Siebträger, schmal in der Breite, man kann hohe Gläser verwenden, sie hat einen integrierten Milchtank, den man im Kühlschrank aufbewahren kann – und sie liegt in einer vertretbaren Preisklasse für meine Anforderungen. Ich bin kein Espresso-Spezialist (auch kein Fan von diesem Getränk) und habe als Milchkaffee-Trinker nicht so exorbitant hohe Ansprüche an eine Maschine.

Außerdem war das Glück mit mir 🙂 Sie war für zwei Tage im Angebot knapp unter dem dreistelligen Betrag und da habe ich zugeschlagen. Heute habe ich ausgiebig getestet und bin höchst zufrieden. Normale Pads gehen auch in dem Siebträger für 2 Tassen, ein bisschen geknüllt, tut aber dem Geschmack keinen Abbruch. Crema und Milchschaum sind voluminös, fluffig und standfest. Auch bei den selbst gemahlenen Bohnen mit gemixten Kreationen unterschiedlicher Sorten (Espresso / Kaffee Crema) alles optimal. Ich liebe die Kaffee-Variationen im Glas, wo man zusehen kann, wie sich die unterschiedlichen Schichten langsam verbinden … Also auch was fürs Auge 😉

Natürlich kann ich einem Besucher, der lieber einen traditionellen Espresso möchte, auch diese Variante anbieten. Und nach einem langen Arbeitstag die schnelle Form nutzen, einfach Pad rein, in einen Pott brühen und Milch dazu gießen. Yep, ich bin glücklich mit der neuen Kaffee-Fee! Meine alte Kaffee-Fee habe ich sorgfältig verpackt, sie wird mich weiterhin auf Reisen begleiten.

Was gibt’s Neues

an der Kalorienfront? Um das zu erfahren, muss man wieder auf die ursprüngliche Website Gut gehen wechseln. Nach einigem Hin und Her habe ich festgestellt, dass es keine gute Idee war, das Thema hier auf diese Seite zu integrieren. Da ist irgendwie ein Bruch drin, wenn man es nicht zusammenhängend hat. Was mir auch für mich selbst wichtig ist, habe es erst beim eigenen Nachlesen/Recherchieren bemerkt. Sorry!

Souvenirs

Andenken an schöne Momente, Urlaubserinnerungen oder sonstwas. Früher habe ich sowas – möglichst Kitsch hoch drei – gehortet. Um noch etwas von der besonderen Stimmung in den Alltag mitzunehmen. Visuelle Anker sozusagen. Im Laufe der Jahre habe ich da eine andere, pragmatische Strategie entwickelt. Etwas mitnehmen, das ich (ver)brauche … und möglichst für jede Sinneswahrnehmung etwas finden.

Für den letzten Urlaub sind folgende „Souvenirs“ zusammengekommen:

  • Sehen – eins meiner Lieblingsfotos ziert den Desktop meines PCs, die Meerglasscherben im Glas und die Ansichtskarte, die ich mir selbst geschrieben habe
  • Schmecken – Kaffee von den Pads, die ich mitgebracht habe
  • Fühlen – die Konsistenz von Haargel und -wachs, das ich täglich nutze und im Drogeriemarkt von Callantsoog gekauft habe
  • Riechen – ich habe ein ehemaliges Lieblingsparfum, das mit weniger guten Erinnerungen verknüpft war, täglich im Urlaub benutzt und somit neue, positive Dufterlebnisse verknüpft. Außerdem wird mich immer der Duft von Narzissen, Hyazinthen und Tulpen in Urlaubserinnerungen schwelgen lassen.
  • Hören – meinen Lieblingsradiosender Sky Radio NL. Dazu habe ich in jedem Urlaub immer einen Song, der mir einen Gute-Laune-Ohrwurm beschert. Dieses Mal war es „Shape Of You“ von Ed Sheeran.

Tja, und wegen des Lieblingssenders hat nun doch wieder ein Ding Einzug in mein Leben gehalten, von dem ich immer behauptet habe: Sowas brauche ich nicht …

Weil ich beim Hören pingelig bin und der Lautsprecher des PCs mir da einfach nicht ausreicht. Da muss schon ein bisschen Klang her und das zu jeder Zeit – unabhängig vom PC.

Nicht zu vergessen der 6. Sinn, der mir zuflüstert, dass das „alte Kapitel Callantsoog“ nun in Frieden abgeschlossen und damit der Weg frei dafür ist, etwas Neues zu schaffen.