die Sonne scheint und es ist trocken! So der erste Gedanke nach dem Aufstehen. Gestern war ein „Drinnen-Tag“, es hat ganz schön ums Haus gepfiffen und schüttete ohne Ende. Wir waren jedes Mal klatschnass, selbst auf den kleinen Runden. Aber egal – heute sieht die Welt blankgeputzt aus. Der Wind hat sich ein bisschen gelegt, braust aber immer noch kräftig. So, wie ich es mag – vor allem am Strand. Wo er an mir rupft und zerrt, mich vorwärts schubst oder wo ich mich gegen ihn stemmen muss.

Die liebste Morgenrunde, erst durch die Felder, dann über die Dünenstraße Richtung Aufgang Strandslag 9. Der Weg neben der Straße ist wunderbar breit für Fußgänger und Radfahrer angelegt und mit ausreichend Grünstreifen für Hunde 🙂

Wir kommen an dem Künstlerhaus vorbei und es gibt immer Neues zu bestaunen. Für dieses Haus hat mein Herz schon immer geschlagen und ich freue mich, dass es so ein toller Künstlerort geworden ist.

Von hier ist es nicht mehr weit zum Strandaufgang. Und dann schaun wir mal, was das Wetter gestern so „angerichtet“ hat und wie die Aussichten zum Horizont gen Nordwest sind.

Viel frischer Sand wurde die Dünen hinaufgepustet und die Nordsee tost immer noch kräftig. Unglaublich, dass sich da Kitesurfer in diese Wellen wagen! Sehr, sehr mutig …

Als Strandläufer sind wir in guter Gesellschaft 😉 Die Wellen sind beeindruckend, es ist noch auflaufendes Wasser. Der Blick den Strand rauf und runter – es ist wirklich alles blitzblank geschrubbt. Es sind noch nicht mal Muscheln zum Sammeln übrig geblieben. Sowas habe ich bisher noch an keinem Strand erlebt, wenn es tags zuvor hoch herging. Ich hatte mich eigentlich darauf gefreut, im Treibgut stöbern zu können …

Wir gehen Richtung Dorf zurück – mit dem Wind im Rücken – und bleiben vorne an der Brandzungszone, weil dort der Sand noch nass ist. Weiter oben ist er bereits trocken und wirbelt als Flugsand durch die Gegend. Das ist für Alina schlecht. Es lohnt sich, ab und zu auch einen Blick zurück zu werfen. Einmal, um der Strandwacht mit ihren Autos, Unimogs usw. rechtzeitig aus dem Weg gehen zu können, die in unregelmäßigen Abständen den Strand auf und ab fahren. Bei dem Wind hört man sie verständlicherweise nicht. Doch der weitaus bessere Grund: Damit man keinen von den tollen Regenbogen versäumt!

Die Windsbraut war wieder hoch zufrieden mit der Runde. Sind im Schnitt 6 km und damit ein guter Tagesstart. Da haben wir uns beide das Frühstück verdient.

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Ein Gedanke zu “Raus …

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