Arbeiten und arbeiten lassen

Gestern und heute lasse ich meine Rechner alle arbeiten – erst danach arbeite ich mit ihnen. Allerdings anders als gewohnt.

Thema „Datensicherung“ … längst überfällig gewesen und so stoße ich das auf jedem verfügbaren Rechner mal an. Und das sind einige – nämlich das, was sich im Laufe von knapp 18 Jahren so alles angesammelt hat. Ebenso viele Daten ….. *grmpf* da dauert eine Sicherung schon mal ein paar Stündchen länger …

Und es gab einen Rechner – mein „Webboy“ von Gericom (irgendwas von 2001), der keine Daten preisgeben wollte. USB3-Anschluss? Ham wer nich … CD-Laufwerk, ja, aber funktioniert nicht mehr. Ich hätte ja auf alten 3,5″ Disketten sichern können. Fiel allerdings aus mangels Floppies in diesem Haushalt.

So kam/kommt ein hübscher Stapel Elektroschrott zusammen. Und nee, alle ohne Herzstück, sprich Festplatten. Die habe ich natürlich ausgebaut und werde mein Monogramm mit der Bohrmaschine einfräsen. Bevor sie im Schrott landen.

Einer fehlt noch, so ein All-in-one Teil, noch gar nicht mal sooooo alt. Doch ich habe mich lange genug mit ihm rumgeärgert. Ein Laptop fungiert gerade als Dolmetscher zwischen zwei externen Festplatten, er arbeitet auch so vor sich hin. Waschmaschine ist auch gleich fertig. Und was macht Alina? Arbeiten oder arbeiten lassen? Natürlich Letzteres. Derweil lässt sie sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Auf jeden Fall habe ich jetzt fast einen dicken Punkt aus meinem Arbeitsbuch erledigt: Ausmisten, Aufräumen und Entsorgen des virtuellen Mülls 🙂

Übrigens, wenn’s hier wieder ganz ruhig wird … „drüben“ blogge ich immer.

Murphys Gesetz

ist unausweichlich und nicht verhandelbar, wenn man seine Erwartungen zu hoch schraubt … für eine verdammt verdiente erholsame Ruhepause an diesem Wochenende. Vor allem am Sonntag. Ruhen, am 7. Tag will ich ruhen. Habe Murphy komplett verdrängt. Falscher Fehler sozusagen.

Seit heute Mittag kotzt sich Alina die Seele aus dem Leib. Kam völlig angeflogen, so aus dem Nichts, während ich mich gerade auf eine Siesta freute. Weil, Wetter ist ja auch nicht so wie vorhergesagt und meine hoch geschraubten Erwartungen an Garten/Terrasse habe ich morgens schon wieder abgehakt …

„Mama, mir ist schlecht …“ tönt es alle naselang aus dem Radio von diesem blöden Werbespot. Und ich habe dabei jedes Mal Alinas Miene vor Augen und greife seufzend zur Rolle mit den Küchentüchern. Könnte den Machern des Spots ja noch die akustische Untermalung zur obigen Aussage liefern.