Leidensmiene

trägt sie, seitdem wir wieder zu Hause sind … Nicht immer so ausgeprägt, aber sie schmollt wegen des Alltags. Klar, das waren 3 Wochen Paradies für sie in Holland 😉 Allein schon die Tatsache, dass uns morgens wieder ein Wecker aus dem Schlaf reißt …

Ausgeprägte Leidensmiene aus verständlichem Grund trug sie von Sonntag bis Dienstag Mittag: Heftige Blasenentzündung – die vierte in diesem Jahr. Kam wieder aus dem Nichts angeflogen, hat uns zwei schlaflose Nächte gekostet. Leider unnötig verzögert, weil es ihr am Montag erst wieder deutlich besser ging und ich somit den Tierarzt-Besuch verschoben habe. Dumm von mir, denn abends kam es erneut angeflogen mit hohem Fieber. So haben wir zwei Nächte am Dorfteich verbracht …

Wenn es wieder auftritt, müssen wir die Ursachenforschung zusammen mit einer Tierklinik betreiben, denn der Tierarzt kann spezielle Untersuchungen nicht durchführen. Doch welche Klinik … dazu sammle ich gerade Erfahrungsberichte anderer Hundehalter. Aus der eigenen Erfahrung tippe ich mittlerweile darauf, was meine erste Hündin Penny hatte (Alina ist ihr Abbild): Harngries. Der war so grobkörnig, dass er in der Urinprobe sofort auffiel. Da gab es ein dreiviertel Jahr Spezialfutter (irgendein weißes Gelee mit zählbaren Reiskörnern) und Hund hat mich dafür gehasst … Weil es eben nichts Anderes gab, noch nicht mal ein Leckerchen zwischendurch. Doch es hatte super geholfen, sie hatte danach nie wieder Probleme mit der Blase.

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Letzter Urlaubstag

und den koste ich virtuell auch nochmal aus … Das Ziel war erreicht. Ich war endlich wieder geerdet, eins mit mir und der Welt und völlig im Hier und Jetzt. Das Wetter war uns hold, so dass wir den ganzen Tag draußen verbracht haben. Wir haben mit vielen Anderen unsere Spuren am Strand hinterlassen, haben gespielt, sind herumspaziert, haben prächtige Himmelsgemälde bewundert.

Den Rückweg haben wir über das Dorf gewählt. Dort herrschte schon eine klitzekleine vorweihnachtliche Atmosphäre durch die Beleuchtung. Hat mir gut gefallen, passte irgendwie zu meiner friedvollen Stimmung.

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Natürlich kam mit dem Kofferpacken auch Wehmut und Abschiedsschmerz auf. Doch man kann ja nichts festhalten – aber all die wunderbaren Erinnerungen im Herzen mitnehmen. Gar keine Frage – wir kommen wieder! 🙂

Der besondere Tag

Ja, den hatte ich so ziemlich kurz vor Schluss des Urlaubs. Endlich ließ sich die Sonne blicken und wir haben eine wirklich lange Wanderung durch die Schoorlser Dünen gemacht. Danach wollte ich unbedingt nochmal zum Strand, ein Grund war das Aussetzen von Flaschenposten. Außerdem wollte ich Alina noch eine ausgiebige Spielrunde gönnen.

Wir hatten schon mitgekriegt, dass der Wind ordentlich wehte … und ich musste lächeln, als ich den Herrn auf der Bank beim Sonnenbaden sah. Yep, das war ein schönes geschütztes Plätzchen.

Beste Bedingungen für mutige Kitesurfer … aber für uns – besonders für Alina – zu viel Flugsand auf dem Strand. Es war ein riesiger Sandstrahler, die Lütte hat arg gelitten. Auch wenn sie dem Wind den Rücken zugedreht hat, zwiebelten die Sandkörner durch den dicken Pelz. Nein, das war wirklich sehr unangenehm.

Also nur schnell zur Wasserkante, Flaschen aussetzen und wieder zurück. Die Bank war nun unbesetzt (es gibt keine Zufälle …) und ich konnte der Einladung nicht widerstehen. Von dort hatte ich einen herrlichen Überblick über die kleinen Dünen, auf den Strand, das Wasser – und Flugsand …  Alina hat es vorgezogen, sich zusammenzurollen und eine Siesta zu halten. Sie war von der Wanderung bereits müde.

Noch ungefähr eine Stunde bis zum Sonnenuntergang. Das Licht wird weich, die Gedanken werden ruhiger. Einfach nur beobachten, wahrnehmen. Bilder aufsaugen und im Herzen speichern. Manchmal einen Moment mit der Kamera einfangen.

Mit dem Sonnenstand wird auch das Herz ruhig und ist erfüllt mit Frieden und Dankbarkeit.

Mit dem Wissen, dass jetzt ein unbeschreiblich schöner Sonnenuntergang folgt und ich den Hauptgewinn habe, in der ersten Reihe sitzen zu dürfen.

Es ist vollbracht … auf allen Ebenen.